Laden...

Kochtraditionen an Ostern

Wie Feiertage unser Kochverhalten prägen

Seit Jahrtausenden feiern Menschen auf der ganzen Welt ihre kulturell wichtigen Tage auch mit einer speziellen Nahrungsaufnahme. Meistens sind dies religös geprägte Anlässe gewesen, bei denen, je nach Jahreszeit, bestimmte Arten von Speisen bei Ritualen verzehrt wurden. Wenn man da etwas genauer hinsieht, wird man feststellen, dass sich da uralte Traditionen früher Naturvölker und religöse Entwicklungen der neueren Geschichte miteinander vermischt und weiterentwickelt haben.

Aus bevorstehendem Anlass möchten wir das, aus unserem Kulturkreis bekannte Osterfest näher beleuchten. Das Ende der Fastenzeit und die Auferstehung Jesu Christi lässt seit Jahrhunderten christlich geprägte Völker alljährlich diese Begebenheit in einem großen Fest über mehrere Tage hinweg zelebrieren. Wie wir wissen, endet in der Fastenzeit der freiwillige Verzicht auf Alkohol, Fleisch und Süßes und wir genießen deshalb besonders intensiv üppige Spezialitäten als Festmahl im Kreise unserer Familie und Freunde.

Grünes am Gründonnerstag

Der Geschichte nach, symbolisiert der Tag das letzte Abendmahl von Jesus mit seinen Jüngern, bevor er verraten wurde. Der Name Grün bedeutet in diesem Zusammenhang aber wahrscheinlich nicht die Bezeichnung der Farbe, sondern die Ableitung aus dem Althochdeutschen „grinan“, also „trauern“ oder „weinen“ und war aus christlicher Sicht die Anteilnahme an den Leiden Jesu. Tradition ist es, an diesem grünen Donnerstag die ersten frischen Kräuter wie Schnittlauch, Kerbel, Rosmarin und die ersten Saisongemüse wie Spargel, Bärlauch, Spinat, Löwenzahn, Radieschen, Pflücksalate und Rhabarber in schmackhaften Gerichten zu verarbeiten.

Fisch an Karfreitag

Der Tag an dem Jesus sein Kreuz auf den Ölberg trug und an diesem gekreuzigt wurde. An jenem Tag wird traditionell kein Fleisch sonder Fisch gegessen. Hier passen besonders leckere und leichte Gerichte wie Fischterrinen oder Bärlauchpasta mit Tartar vom Saibling, Forelle oder Zander. Auch leckere Pasta mit Bärlauchpesto sind begehrte Gerichte in dieser Zeit.

Backen am Karsamstag

Traditionell ist es die Zeit der Totenruhe und die Vorbereitung auf den Ostersonntag, das Fest der Auferstehung Jesus. Außerdem wird in dieser Nacht zum Sonntag das große Osterfeuer entzündet, was nach altem Brauchtum den Winter und seine bösen Geister vertreiben soll. An diesem Tag werden die Osterfladen und der bekannte Osterzopf sowie weitere Teigprodukte gebacken, die es am Ostersonntag überall gibt.

Kulinarisches Frühlingserwachen - Ostersonntag

Jesus Auferstehung von den Toten ist der wichtigste Feiertag im Jahr für alle Christen und symbolisiert den Sieg über den Tod und die Hoffnung und Freude auf ein Leben danach. Das wird natürlich entsprechend gefeiert. Zartes Osterlamm und Hasenbraten, feine Osterschinken und deftige Pasteten dürfen ebenso wenig fehlen, wie die bekannten und beliebten Ostereier.

Ostereier - das besondere Highlight

Besonders Kinder lieben die Suche nach den buntbemalten, hartgekochten Eiern, die versteckt im Haus oder Garten, gepaart mit Süßem das Highlight des Osterfestes sind. Aber woher kommt das Brauchtum mit den Ostereiern? Schon sehr früh in der Geschichte waren Eier ein Symbol für Fruchtbarkeit und den Frühling. Nach christlicher Tradition wurden Eier, die während der Fastenzeit nicht gegessen wurden der Haltbarkeit wegen hart gekocht und an Ostern zur Eierweihe in die Kirche gebracht.

Oster-Catering in München von Da Baffo

Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, die wichtigsten Feiertage im Jahr kulinarisch abzubilden. Dabei berücksichtigen wir regionale und nationale Spezialitäten aus Bayern, Österreich und Italien in unseren Catering- und Menü-Angeboten. Alte Rezepte neu interpretiert und mit frischen saisonalen Zutaten komponiert ergeben ein einzigartiges kulinarisches Ostererlebnis. Buchen Sie jetzt Ihr Ostercatering München oder lassen Sie sich von unseren Köchen beraten.